Weinregionen Deutschland
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Weinregionen Deutschland

13x herausragende Qualität

Die 13 Weinregionen Deutschlands

Wer kann die 13 Weinregionen Deutschlands auf einen Schlag nennen? Wir möchten Euch alle 13 Regionen vorstellen und die regionalen Eigenheiten vorstellen. Eine Kopmtaktübersicht vorweg.

Weinlagen Deutschland von A-Z

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Ahr

Das Ahrtal befindet sich im nördlichen Rheinland-Pfalz entlang des Flusses Ahr und liegt größtenteils zwischen den Orten Heimersheim und Altenahr. Da das Anbaugebiet, in dem seit der Römerzeit Weine kultiviert werden, eher von Westen nach Südwesten ausgerichtet ist, genießt vor allem die links Seite des Flusses besonders viel Sonne. Zwar ist das Klima der Region nicht optimal für den Weinbau, dafür sind allerdings mikroklimatische Eigenschaften für die hervorragenden Anbaubedingungen verantwortlich.
Insgesamt sind 22 rote und 45 weiße Rebsorten zum Anbau an der Ahr auf einer Fläche von knapp 450 Hektar zugelassen. Etwa 85 Prozent dieser Fläche wird für die Kultivierung roter Rebsorten verwendet, auf knapp 15 Prozent werden dagegen weiße Sorten angebaut. Seit den 1970er-Jahren dominieren qualitativ hochwertige Rebsorten wie Spät- und Frühburgunder, aber auch Dornfelder und die neue Züchtung Regent. Schiefer- und basaltreiche Böden bieten auch dem weißen Riesling exzellente Wachstumsbedingungen. Zwar wird auch der Müller-Thurgau noch an der Ahr angebaut, allerdings mit sinkender Tendenz.
Das Anbaugebiet Ahr ist eines der am nördlichsten gelegenen Anbaugebiete für Rotwein auf der Welt. Bekannte Lagen in dieser Region sind unter anderem Bad Neuenahr, Walporzheim, Dernau, Rech oder Mayschoß.
Die südlich ausgerichteten, sonnenverwöhnten Hänge, die Böden mit den perfekten Eigenschaften zur Wärmespeicherung und die windgeschützten engen Täler bieten optimale Voraussetzungen für den Anbau exklusiver Weine, die in die ganze Welt exportiert werden. Hier befinden sich einige der Top-Winzer Deutschlands, wie zum Beispiel die Weingüter Jean Stodden, Meyer Näkel oder auch Bertram-Baltes.

Spitzenbetrieb an der Ahr

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Baden

Das Weinbaugebiet Baden ist nicht nur das südlichste, sondern auch das drittgrößte in Deutschland. Auf einer Gesamtfläche von 16.000 Hektar, die sich in neun Weinlagen unterteilt und die sich rund 400 km von Norden nach Süden zieht, gedeihen hier einige der besten Weine der Welt. Die meisten Weinlagen befinden sich unweit des Rheins, dessen Umgebung hervorragende klimatische Bedingungen und fruchtbare Böden für die Reben bietet.
Die Böden reichen dabei von Kies und Ton über Kreide, Kalk, Löß und Lehm bis hin zu Muschelkalk und Mergel.

Etwa 60 Prozent aller in Baden kultivierten Weine entfallen auf weiße Sorten - Rotweine machen mit knapp 40 Prozent also den etwas kleineren Teil aus. Insbesondere der Müller-Thurgau bzw. Rivaner, der Grauburgunder und der Weißburgunder spielen eine tragende Rolle. Auch der Riesling wird hier kultiviert, allerdings nur in geringen Mengen. Bei den Rotweinen dominiert klar der Spätburgunder, auf den etwa 30 Prozent der gesamten Anbaufläche entfallen.

Zahlreiche Weingüter in Baden genießen international einen angesehenen Ruf, einige davon gehören dem VDP (Verband deutscher Prädikatsweingüter an). Dazu zählen unter anderem die Weingüter Salwey, Franz Keller und Dr. Heger, die sich alle rund um den Kaiserstuhl befinden.

Die optimalen Voraussetzungen für den Weinbau kannte man bereits vor mehr als 2.000 Jahren, allerdings erreichte die Kultivierung von Reben erst im späten 16. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Heute werden die badischen Rot- und Weißweine in insgesamt neun Weinlagen angebaut, darunter der Kaiserstuhl, der Bodensee, das Breisgau, die Ortenau oder auch das Markgräflerland.

Spitzenbetrieb aus Baden

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Franken

Auf einer Fläche von knapp 6.000 Hektar erstreckt sich das Weinbaugebiet Franken von Aschaffenburg im Westen bis nach Osten in Richtung Bamberg. Hier, entlang der sanften Hänge des Steigerwalds und in den Tälern entlang des Mains, werden seit dem 8. Jahrhundert Trauben angebaut. Die erste große Hochphase erlebte der Weinbau im 15. und 16. Jahrhundert: Damals stellte Franken das größte zusammenhängende Weinbaugebiet Europas dar. Heute zählt es zu den mittelgroßen Anbaugebieten in Deutschland.

Das Weinbaugebiet Franken wird in insgesamt drei Weinlagen unterteilt, den Untermain am Mainviereck, das Maindreieck und den Steigerwald. Warme, sonnenreiche Sommer und wenige Niederschläge bieten Top-Weingütern wie Rudolf May, dem Weingut Am Stein oder auch Max Müller I hervorragende Bedingungen zur Kultivierung international geschätzter Spitzenweinen.

Der bayerische Untermain bietet optimale geologische und klimatische Bedingungen für den Anbau von Rotwein, der in Franken nur in geringen Mengen kultiviert wird. Auf den Böden, die vorwiegend aus Buntsandstein bestehen, gedeihen unter anderem Spät- und Frühburgunder, dafür aber in exzellenter Qualität. Am Maindreieck, dessen Böden reich an Muschelkalk sind, wird dagegen vorwiegend die Rebsorte Silvaner angebaut, während der mineralstoffreiche Boden im Steigerwald bestens für die Kultivierung von Silvaner geeignet ist.

Das einzigartige Erkennungsmerkmal der fränkischen Weine ist der Bocksbeutel: Knapp die Hälfte aller Weine, die in Franken angebaut werden, werden in diese gesetzlich geschützte Flasche mit ihrer charakteristischen flachen Form abgefüllt.

Sptzenbetrieb aus Franken

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Hessische Bergstraße

Seit 1971 gilt der hessische Teil der Bergstraße als unabhängiges Weinbaugebiet. Mit einer Fläche von knapp 470 Hektar erstreckt sich das Anbaugebiet zunächst über die Region Starkenburg, die in südlicher Richtung von Darmstadt aus beginnt. Hier gibt es zahlreiche einzelne Weinberge. Weiter nach Süden hin in Richtung Bensheim und Auerbach sind die Reben ab Zwingenberg dagegen deutlich flächendeckender. Etwas südlich von Heppenheim endet die Region Starkenburg. Der zweite Teil des Anbaugebiets Hessische Bergstraße ist etwas kleiner und trägt den Namen Odenwälder Weininsel, die auch als Bereich Umstadt bezeichnet wird. Hier werden insbesondere die am Rheintal liegenden, steilen Hänge kultiviert. Bei Zwingenberg sind einige der Weinlagen in Terrassen angelegt. Hier gedeihen vor allem halbtrockene und trockene Weine, wie beispielsweise Riesling, Silvaner, Grauburgunder, Weißburgunder und Kerner.

Wie auch in den meisten anderen Anbaugebieten in Deutschland begann die Kultivierung von Reben auch an der Hessischen Bergstraße bereits in der Römerzeit: Vor über 2.000 Jahren erkannten die Menschen die hervorragenden klimatischen und geologischen Voraussetzungen in der Region, die damals als „strata montana“ bezeichnet wurde. Die Tage sind sonnenreich, es regnet nicht allzu oft und auch Stürme sind eher eine Ausnahme. Damit bietet die Hessische Bergstraße optimale Voraussetzungen für den Anbau kräftiger, aromatischer Weine, die auch von internationalen Kennern geschätzt werden.

Ein echtes Highlight und noch eine kleine Rarität ist die Rebsorte Roter Riesling, der bislang nur auf einer Fläche von knapp 20 Hektar kultiviert wird. In den kommenden Jahren wird mit einem deutlichen Anstieg des Anbaus von roten Sorten wie Dornfelder, Spätburgunder und St. Laurent gerechnet.
Zu den bekanntesten Weingütern an der Hessischen Bergstraße zählen unter anderem das Weingut Schloss Schönberg, die Hessischen Staatsweingüter Domäne Bergstraße, das Weingut Werner Edling und das Weingut Simon-Bürkle.

Spitzenbetrieb der Hessischen Bergstraße

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Mittelrhein

Das Rheintal zwischen Bonn und Bingen ist eine malerische Region: Zwischen mittelalterlichen Burgen und Städtchen mit Fachwerkhäusern schmiegen sich Rebhänge an sanfte Hügel. Der Mittelrhein ist ein kleines Weinbaugebiet, das wie viele andere deutsche Anbaugebiete bereits in der Römerzeit von großer Bedeutung war. Hier wachsen auf einer Fläche von 469 Hektar zwischen Bonn und Bingen zahlreiche beliebte Rebsorten in Top-Lagen wie Obernhof oder Weinähr.

Das Anbaugebiet Mittelrhein ist von schroffen Felsen und zerklüfteten Tälern durchzogen - die Landschaft ist imposant und abwechslungsreich. Zu einem großen Teil erfolgt der Weinbau hier aufgrund der geologischen Bedingungen in Steillagen und auf angelegten Weinterrassen Der südliche Teil des Rheintals gehört sogar zum Weltnaturerbe der UNESCO. Die Loreley und das Siebengebirge stellen die zwei wichtigsten Bereiche für den Weinanbau im Rheintal dar. Der Boden ist geprägt von Ton und Schiefer, die Sommertage heiß. Durch die unmittelbare Nähe zum Rhein ist das klima dennoch mild und ausgeglichen. Zur Erhöhung der Qualität ernten die Winzer pro Hektar nur durchschnittlich Hektoliter Wein pro Jahr - genau das ist das Geheimnis der Spitzenqualität.
Zu den bekanntesten Weingütern der Region zählen unter anderem das Weingut Josten & Klein, das Weingut Dr. Kauer, das Weingut Pieper und das Weingut Weingart.

Viele hier ansässige Winzer konzentrieren sich auf klassische Rebsorten wie auf den weißen Riesling, der hier hervorragende klimatische Bedingungen für ein üppiges Wachstum genießt. Der typische Riesling vom Mittelrhein zeichnet sich durch eine feine Säure, einen floralen Duft und mineralische Noten aus. Auf ihn entfallen knapp zwei Drittel der gesamten Anbaufläche. Weitere relevante Weinsorten der Region sind der Müller-Thurgau, der Burgunder, der Kerner und der rote Spätburgunder.

Spitzenbetrieb vom Mittelrhein

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Mosel

Das Weinbaugebiet Mosel liegt eingebettet zwischen der Eifel und dem Hunsrück und zählt zum sogenannten Rheinischen Schiefergebiet. Ein Großteil der insgesamt 8.700 Hektar großen Anbaufläche befindet sich in Rheinland-Pfalz, der Rest liegt im angrenzenden Saarland. Nicht nur die weitläufigen sonnenverwöhnten Hänge an der Mosel, sondern auch jene, die sich an den Zuflüssen Ruwer und Saar befinden, zählen zum Anbaugebiet. Dieses trug bis zum Jahr 2007 sogar noch den offiziellen Namen Mosel Saar Ruwer.

Die Ursprünge der ältesten Winzer in Deutschland reichen bis in die Römerzeit: Bereits um 300 nach Christus existierte das Weingut der Vereinigten Hospitien in der Römerstadt Trier - die Überreste können noch heute im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Auch die aus der Römerzeit ausgegrabenen Kelteranlagen in Erden und Brauneberg können besichtigt werden.

Das Klima an der Mosel könnte für ein gesundes Wachstum kaum besser sein: Es herrschen milde Temperaturen und eine ausgewogene Balance aus Sonne und Niederschlag. Dazu kommt der schieferhaltige Boden, der in den Steilhängen das Licht der Sonne reflektiert und an kühleren Tagen zusätzliche Wärme in die Anbaugebiete bringt. Die Wärmespeicherung im Schiefer verhindert darüber hinaus die Entstehung von Frost, was den Reben ebenfalls zugutekommt.

Eine für die Mosel typische Rebsorte ist der Riesling, der auf der ganzen Welt für seine intensive Frucht, seine feine Säure und seine Würze, die dem Schiefergestein entstammt, bekannt ist. An der Obermosel - einem Gebiet, das geologisch noch zum Pariser Becken zählt - setzt sich das Gestein vor allem aus Muschelkalk und Kalk zusammen. Hier wachsen größtenteils Burgundersorten und Elbling. Aktuell nimmt die Anbaufläche für den Spätburgunder im Moselgebiet stark zu: Der beliebte, kräftige Rotwein erlebt derzeit eine echte Hochphase. Zwar wurde der Burgunder hier schon seit vielen Jahrzehnten kultiviert, allerdings dominierte stets der Riesling. Seit den 1970er Jahren wurden darüber hinaus zunehmend Flachlagen rund um die Mosel angelegt, in denen Sorten wie unter anderem Müller-Thurgau, Bacchus, Kerner, Regent oder Dornfelder angebaut werden.
Bekannte Weingüter der Region sind unter anderem das Weingut Maximin Grünhaus, das Weingut Clemens Busch, das Weingut Schloss Lieser und das Weingut Dr. Loosen.

Prämierte Moselweine von

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Nahe

Die Nahe ist eines der weniger bekannten Weinbaugebiete in Deutschland - dennoch gehören die hier angebauten Weine zu einigen der besten Deutschlands. Die Region befindet sich eingebettet zwischen Rheinhessen und Mosel in Rheinland-Pfalz und ist insbesondere für den großflächigen Anbau des Rieslings bekannt. Dabei profitieren die Anbauflächen vor allem von der Nähe zum gleichnamigen Fluss Nahe, der das warme, fast schon mediterran anmutende Klima gerade in den heißen Monaten ausgleicht.

Bereits die Römer kultivierten in der Gegend Weine: Heute erstreckt sich die Anbaufläche auf mehr als 4.200 Hektar, Tendenz steigend. Die mit Reben bedeckten Hänge befinden sich größtenteils in der Nähe zur Nahe und erstrecken sich bis in das Rheinmündungsgebiet. Das Nahegebiet nimmt derzeit unter allen deutschen Anbaugebieten den siebten Platz ein. Als Top-Lagen gelten in der Region vor allem die Flächen zwischen Bad Kreuznach und Schloßböckelheim.

Die Böden rund um die Nahe zeichnen sich durch eine breite Vielfalt an Gesteinen aus: Quarz und Schiefer, aber auch Buntsandstein, Löß und Lehm kommen hier vor und verleihen den hier angebauten Trauben ein einzigartiges, vielschichtiges Aroma.
Wie auch in zahlreichen anderen Weinbaugebieten Deutschlands liegt der Fokus auch an der Nahe auf dem beliebten Riesling. Doch auch Sorten wie Weiß- und Grauburgunder, Sauvignon Blanc und Chardonnas zählen inzwischen zu den hier kultivierten Weißweinen. Nach wie vor nimmt der Riesling noch etwa 30 Prozent der gesamten Anbaufläche für sich ein - gefolgt vom roten Dornfelder und vom ebenfalls weißen Müller-Thurgau.

Wer das Gebiet besucht, findet eine Reihe erstklassiger und traditionsreicher Weingüter vor. Viele davon sind VDP-Weingüter, wie zum Beispiel das Weingut Kruger-Rumpf und das Weingut Emrich-Schönleber. Größere Lagen wie Frühlingsplätzchen und Halenberg, aber auch Dorsheim und Goldloch zählen zu den bevorzugten Lagen der größten Winzer. Weitere bekannte und international geschätzte Weingüter an der Nahe sind das Weingut Jakob Schneider sowie das Weingut Schäfer Fröhlich.

Spitzenbetrieb an der Nahe

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Pfalz

Mit einer Anbaufläche von über 23.000 Hektar ist die Pfalz das zweitgrößte Anbaugebiet Deutschlands und nimmt allein knapp ein Viertel der gesamten deutschen Rebfläche ein. Unangefochtener Star der Region ist der Riesling, der mit steigender Tendenz auf derzeit 5.400 Hektar kultiviert wird. Bereits jetzt ist die Pfalz das weltweit größte Riesling-Anbaugebiet, das sich vor allem durch eines auszeichnet: Qualität.
Insbesondere die Weinlage Mittelhaardt, die sich im nördlichen Teil der Pfalz befindet, bringt regelmäßig Spitzenweine von internationalem Top-Niveau hervor.

Doch nicht nur Weiß-, sondern auch Rotweine werden hier angebaut. Etwa 40 Prozent der Rebflächen in der Pfalz nehmen sie ein. Damit ist die Pfalz das größte Anbaugebiet für rote Sorten in der gesamten Bundesrepublik. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Sorten Dornfelder, Spätburgunder und Portugieser. Mittlerweile haben sich allerdings auch Frühburgunder, Spätburgunder und Grauburgunder hier fest etabliert. Die meisten Weine werden in der Pfalz trocken ausgebaut.

Viele Sonnentage im Jahr und milde Winter schaffen gemeinsam mit mineralreichen Böden optimale Voraussetzung für den Anbau hochwertiger Weine. Insbesondere Lehm, Ton, Buntsandstein, Granit, Muschelkalk und Schieferton sind in der Erde vertreten und bilden die Grundlage für ein gesundes Wachstum und eine vollmundige Frucht.
Zu den bekanntesten Weingütern der Pfalz zählen unter anderem das Weingut Bassermann-Jordan in Deidesheim, das Weingut Bernhard Koch in Hainfeld oder das Weingut Philipp Kuhn in Laumersheim.

Spitzenbetrieb der Pfalz

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Rheingau

Das hessische Weingebiet Rheingau beheimatet einige der besten Lagen Deutschlands, wenn es um den Anbau erstklassiger Rot- und Weißweine geht. Gerade die klimatischen Bedingungen sind optimal: Der nahe Rhein dient als Wasser- und Wärmespeicher, während das schützende Mittelgebirge des Taunus vor frostigen Winden schützt. Das Weinbaugebiet Rheingau zeichnet sich durch ein einzigartiges Mikroklima aus, das eine hervorragende Grundlage für Top-Weine bietet. Seit über 2.000 Jahren wird in der Region Wein kultiviert: Bereits die alten Römer wussten, wie fruchtbar die Böden entlang des Rheins sind. Heute gilt der Rheingau als Wiege der Rebsorte Riesling, die auch jetzt noch großflächig angebaut wird.

Das Anbaugebiet setzt sich aus insgesamt elf Großlagen und 125 Einzellagen zusammen - ein großer Teil davon wird für die Kultivierung von Spätburgunder und Riesling genutzt. Zum Weinbaugebiet Rheingau gehört allerdings nicht nur die offizielle geografische Region, die diese Bezeichnung trägt: Auch der Lohrberger Hang, der sich östlich von Frankfurt am Main befindet, sowie der Böddinger Berg, der am nördlichsten gelegene Weinberg Hessens, zählen noch dazu.

Knapp 80 Prozent der Anbaufläche entfallen auf den beliebten Weißwein Riesling, der hier exzellente Wachstumsbedingungen vorfindet. Den zweiten Platz nimmt der rote Spätburgunder ein, der vor allem auf den Assmanshäuser Ortslagen angebaut wird. Diese gilt seit Jahren als größtes zusammenhängendes Spätburgunder-Gebiet der Bundesrepublik. Von hier stammen einige der besten Spätburgunder-Weine, die von internationalen Weinkennern geschätzt werden.

Während in den höheren Lagen über dem Rhein insbesondere Schiefer- und Quarzböden dominieren, findet man in den tieferen Tälern eher Lehm-, Ton- und Lößböden. Diese einzigartige und mineralstoffreiche Mischung stellt die ideale Basis für den beliebten Riesling und den ebenfalls geschätzten Spätburgunder dar.
Zu den bekanntesten Weingütern des Rheingaus gehören das Weingut August Kesseler, das Weingut Chat Sauvage, das Weingut Balthasar Ress und das Weingut Fritz Allendorf.

Top Weingüter Rheingau

Weingut August Kesseler
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  • Einer der besten Pinot Noir
  • Weingut im Rheingau
  • Gratis Versand ab 69 €
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Weingut Georg Breuer
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  • Familienbetrieb im Rheingau
  • Gegründet 1880
  • Leider kein Online-Shop
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Weingut Allendorf
Weingut Allendorf
  • Seit dem 13. Jahrhundert im Rheingau
  • VDP-Weingut
  • Mit eigenem Online-Shop
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Rheinhessen

Rheinhessen ist mit einer Anbaufläche von etwa 27.000 Hektar das größte Weinbaugebiet in ganz Deutschland. Tatsächlich befindet sich Rheinhessen aber nicht im Bundesland Hessen, sondern in Rheinland-Pfalz. Unterteilt ist das Anbaugebiet in die Regionen Bingen, Wonnegau und Nierstein - von hier stammt ein Viertel der jährlichen Weinernte in Deutschland.

Exzellente Boden- und Klimaverhältnisse gewährleisten beste Voraussetzung für die Kultivierung spannender Weine. Das imposante Donnerbergsmassiv, der Taunus und der Soonwald bieten den nötigen Schutz vor eisigen Winden und starken Regenschauern. So genießt die Region ein größtenteils mildes Klima, das die Trauben hervorragend gedeihen lässt. Steillagen finden sich ausschließlich rund um Nackenheim, Bingen und Nierstein. Das Hinterland zeichnet sich dagegen durch sanft geschwungene Hügel aus, die von weitläufigen Rebflächen gesäumt sind.

Die Böden Rheinhessens bestehen vorwiegend aus Löß, feinem Mergel, Porphyr und Quarzit. Diese besondere Mischung erlaubt die Kultivierung verschiedenster Rebsorten. Seit vielen Jahrzehnten steht der Riesling klar im Fokus, der den ebenfalls beliebten Müller-Thurgau inzwischen von Platz Eins verdrängt hat. So unterschiedlich die Böden sind, so individuell kann auch der Riesling sein: Während Rieslinge floral und perlend sind, zeigen sich andere würziger und pikanter. Ebenfalls großflächig angebaut werden die Rebsorten Silvaner und Roter Dornfelder. Rund 70 Prozent der Anbauflächen entfallen auf Weißweine, Rotweine werden dagegen nur auf rund 30 Prozent der Flächen kultiviert. Weitere beliebte Sorten sind Kerner, Bacchus, Huxelrebe und Scheurebe.

Die geschmacklich intensivsten Rieslinge gedeihen vor allem am Roten Hang, der sich zwischen Nackenheim und Nierstein befindet. Ebenfalls hervorzuheben ist Ingelheim: Hier befindet sich ein kleines Anbaugebiet von rotem Portugieser, einem beachtlichen Wein mit beeriger Frucht. Ingelheim stellt die größte Anbaufläche Deutschlands für den Portugieser dar. Zu den beliebtesten Weingütern Rheinhessens zählen unter anderem das Weingut Keller in Flörsheim-Dalsheim, das Weingut Kühling-Gillot in Bodenheim und das Weingut Wittmann in Westhofen nahe Worms.

Top Weingüter in Rheinhessen

Weingut Wittmann
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Weingut Bischel
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Weingut Weedenborn
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Saale-Unstrut

Das Weinbaugebiet Saale-Unstrut ist nicht nur das am nördlichsten gelegene in Deutschland, sondern in ganz Europa: Hier befinden sich die Weinreben etwas über dem 51. Breitengrad und genießen damit ein ganz besonderes Klima. Viele Jahrzehnte lang war man davon überzeugt, dass die Region nicht warm genug für den Weinbau sei. Doch die speziellen klimatischen Bedingungen in den geschützten Tälern der Flüsse Unstrut und Saale bieten tatsächlich gute Voraussetzungen dafür.
Das Potenzial hat man glücklicherweise vor einigen Jahren erkannt: Heute gedeihen hier vorwiegend frühreife Rebsorten, die das raue Klima im Herbst umgehen und die sich durch ein feines Aroma auszeichnen. Ein Großteil der Rebflächen in Saale-Unstrut entfällt auf den Riesling und den Müller-Thurgau, doch auch der Silvaner und der Weißburgunder werden hier kultiviert.

Tatsächlich geht der Weinbau in der Region bereits auf das Mittelalter zurück: Es existiert eine Urkunde aus dem Jahr 973, die belegt, dass schon damals Reben in der Region existierten. Diese wurden vor allem von den örtlichen Klöstern verwaltet.
Seine erste Hochphase erlebte der Weinbau in Saale-Unstrut in der frühen Neuzeit: Damals wurden bereits knapp 10.000 Hektar mit Reben bepflanzt.
Am Anfang des 17. Jahrhunderts nahm die Rebfläche jedoch deutlich ab und man legte erste Weinterrassen entlang steiler Flussufer an. Heute werden in Saale-Unstrut auf knapp 700 Hektar erstklassige Rot- und Weißweine angebaut. Etwa 90 Prozent der Fläche liegt in Sachsen-Anhalt, die restlichen 10 Prozent verteilen sich auf Brandenburg und Thüringen. Zu den größten und bekanntesten Weingütern der Region zählen das Weingut Klaus Böhme in Kirchscheidungen, das Weingut Gussek in Naumburg und das Weingut Böhme & Töchter in Gleina.

Spitzenbetrieb von der Saale

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Sachsen

Mit einer Anbaufläche von knapp 495 Hektar ist Sachsen nicht nur das östlichste, sondern auch eines der kleinsten Weinbaugebiete in Deutschland. Die ersten Weinberge zeigen sich erst ab dem 51. Breitengrad, kurz hinter Dresden. Tatsächlich blickt die Kultivierung von Reben auf eine lange Geschichte zurück: Bereits vor über 800 Jahren, im Jahr 1161, wurde der Weinbau erstmals erwähnt, wie mittelalterliche Schriftstücke zeigen. Im 17. Jahrhundert verteilten sich die Rebflächen in Sachsen bereits auf über 5.000 Hektar.

Die hohen Erträge rühren größtenteils von einem hervorragenden Klima: Warmes Kontinentalklima mit durchschnittlich 1.600 Sonnenstunden jährlich bieten in Kombination mit einer geschützten Lage und nicht allzu starken Niederschlägen beste Voraussetzungen für Spitzenweine. Der konstante Wechsel zwischen Nächten mit kühlem Wind und warmen Sonnentagen bringen intensive Aromen und ein kräftiges Bukett aus den Weinen hervor.

Die meisten Reben befinden sich in Steillagen, die sich durch mehrstufige Weinterrassen auszeichnen. An den steilen Hängen, die sich rund um die Elbe befinden, gedeihen beliebte Sorten wie Grauburgunder, Weißburgunder und Traminer. Der Boden ist von Granit, Löß, Sandstein und Lehm geprägt. Diese spezielle Mineralstoffzusammensetzung sorgt für das intensive Aroma der hier angebauten Weiß- und Rotweine.
Die wichtigsten Lagen sind die Großlage Meißner Spaargebirge, die Großlage Seußlitzer Schloßweinberg & Heinrichsburg und die Großlage Dresdner Elbhänge. Entlang des Sächsischen Weinwanderwegs können Besucher nicht nur herrliche Ausblicke auf die weitläufigen Weinberge genießen, sondern auch zahlreiche Weingüter besuchen. Zu den bekanntesten Weingütern der Region zählen unter anderem das Sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth, das Weingut Schloss Proschwitz und das Weingut Karl Friedrich Aust.

Spitzenbetrieb aus Sachsen

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Württemberg

Unter den größten Weinbaugebieten Deutschlangs nimmt Württemberg Platz Vier ein: Mit einer Anbaufläche von etwa 12.000 Hektar und einem milden, fast mediterranen Klima bietet Württemberg die ideale Grundlage für die hier vorwiegend angebauten Rotweine. Tatsächlich entfallen rund 70 Prozent der Anbaufläche Württembergs auf Rotweine - insbesondere auf die Rebsorten Lemberger, Trollinger, Schwarzriesling und Spätburgunder.

Das warme Klima und die mineralstoffreichen Keuper- und Muschelkalkböden bringen intensive, dramatische Noten in den Weinen hervor. Vornehmlich im Neckartal wachsen an den sonnigen Steilhängen ausdrucksstarke Trollinger. Doch auch florale und leichte Rieslinge und der ebenfalls feinperlige Kerner gedeihen hier unter besten Voraussetzungen. Zu den wichtigsten Weinlagen zählen das Heilbronner Land, Kocher-Jagst-Tauber, Hohenlohe, Stuttgart, Stromberg, Remstal und Marbach-Bottwartal.

Ein ebenfalls sehr wichtiger Bereich des Weinbaugebiets Württemberg ist das sogenannte Württembergische Unterland. Das hier vorherrschende milde Mikroklima im Neckartal und die von Muschelkalk durchzogenen Böden bieten Top-Voraussetzungen für harmonische und intensive Rotweine.

Speziell der Trollinger, der bereits im 14. Jahrhundert kultiviert wurde und seinen Ursprung in Südtirol hat, gilt als eine der wichtigsten Rebsorten des Weinbaugebiets. Die spätreife Sorte, die in Südtirol heute den Namen Vernatsch trägt, gilt als sehr robust gegenüber Frost und kalten Wind. Ein klassischer Trollinger begeistert mit Noten von reifen Früchten, einem leichten Bukett und einer herrlichen Ausgewogenheit.
Zu den bekanntesten Weingütern in Württemberg zählen unter anderem das Weingut Aldinger in Fellbach, das Weingut Graf Neipperg in Schwaigen und das Weingut Karl Haidle in Kernen-Stetten.

Spitzenbetrieb aus Württemberg

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