Erbach
© Luca J

Erbach im Rheingau

Geschichte, Weingüter, Lagen

Von kleinen und großen Beeren

Erbach, ein Ortsteil der Stadt Eltville, hat sich vor allem als Weinbaugemeinde einen Namen gemacht. Heute sind rund 270 Hektar Fläche mit unzähligen Rebsorten bestockt, wobei der größte Anteil auf Riesling und Spätburgunder fällt. Im Mittelalter siedelten sich einige Adelsgeschlechter und Gefolgsleute des Mainzer Kurfürsten in der Gemarkung an oder erwarben Ländereien und Gutshöfe. So zum Beispiel die Freiherrn Langwerth von Simmern und die Freiherren zu Knyphausen, von denen letztere auch heute noch ein Weingut bewirtschaften.
Die bekannteste Lage ist der Marcobrunn, der ausschließlich mit Riesling bepflanzt ist und schon im Mittelalter Weltruf genoss. Auch Goethe hat ihn als Spitzenwein lieben gelernt.
Erbach hat seinen Namen vom nahegelegenen Kloster Eberbach abgeleitet. Sehenswert sind die St. Markus Kirche aus dem 16. Jahrhundert und die neugotische Johanniskirche, die mit ihrer gelben Farbe schon von Weitem sichtbar ist. Sie war ein Geschenk der niederländischen Prinzessin Marianne von Preußen, die Schloss Reinhartshausen in Erbach erbauen ließ, und war die erste evangelische Kirche im oberen Rheingau.
Neben Trauben waren Erdbeeren lange Zeit wichtiges Exportgut der Stadt. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden sie in ganz Deutschland verkauft, auch Adelshäuser zählten zu den Kunden. Noch heute huldigt man dieser Blütezeit mit dem alljährlich im Juni stattfindenden Erdbeerfest, das zu den größten und bekanntesten Volksfesten des Rheingaus gehört.

Lagen & Weingüter in Erbach

In den Erbacher Weinbergen findet man mittelschwere Böden, durchzogen von tertiärem Mergel sowie tiefgründige Lösslehm- und tertiäre Mergelböden und auf der Mariannenaue sandigen, kalkhaltigen Untergrund aus Auenlehm.

Hier ausgesuchte Lagen und Winzer

Ausgesuchte Lagen
Weingüter
Hohenrain
Marcobrunn
Michelmark
Rheinhell
Schlossberg

Weitere Weinlagen in Erbach sind:

Siegelsberg oder Steinmorgen

Spitzenweingut in Erbach

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