Gewürz Mayer Cayennepfeffer gemahlen
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Cayennepfeffer

Schärfste Chilis aus Südamerika

Was ist Cayennepfeffer?

Es hat als eines der schärfsten Gewürze der Welt Furore gemacht und dennoch ist der Name bis heute irreführend: Cayennepfeffer (Capsicum annuum). Das aus Südamerika stammende Gewürz besteht nicht aus Pfeffer, sondern aus gemahlenen Chilis und sorgt in zahllosen Gerichten traditionell für scharfe Aromen.

Herkunft von Cayennepfeffer

Die Wurzeln des Cayennepfeffers liegen in Süd- und Mittelamerika, wo die Chilipflanze vermutlich bereits vor Tausenden von Jahren von den Azteken kultiviert wurde.
Die europäischen Seefahrer brachten die scharfe Frucht im 15. Jahrhundert nach Europa, wo sie schnell an Bekanntheit gewann. Besonders die Engländer liebten das Gewürz, da sie so Gerichte nachahmen konnten, die sie in der indischen Kolonie kennengelernt haben.
Heute ist Cayennepfeffer weltweit bekannt und sorgt in Küchen von China bis Indien, von Europa bis Südamerika für Schärfe. Am meisten wird die Pflanze in Afrika angebaut, aber auch Länder wie Spanien, Portugal, Süditalien oder Ungarn exportieren die scharfen Schoten.

Geschmack von Cayennepfeffer

Das Capsaicin im Cayennepfeffer sorgt für intensive Schärfe und bei hoher Dosierung für ein Gefühl von Hitze. Neben der Schärfe bringt Cayennepfeffer eine leichte süße und fruchtige Note mit. Teilweise auch Raucharomen, da einige Hersteller die Schoten vor dem Mahlen räuchern.
An Capsaicin hat Cayennepfeffer einiges zu bieten. Den Beinamen „Teufelspfeffer“ hat das Gewürz dadurch wirklich verdient. Gemessen wird der Schärfegrad mit der Scoville-Skala, auf der Cayennepfeffer bei 25.000 bis 50.000 Einheiten liegt. Damit ist das Gewürz etwa 20-mal so scharf wie Paprika rosenscharf, die gewöhnliche Paprika kommt gerade mal auf eine Einheit von 0 bis 10.

Achtung: Cayennepfeffer hat nichts mit Pfeffer zu tun.

Das Gewürz besteht ausschließlich aus gemahlenen Cayenne-Chilis, die von Hand geerntet, getrocknet und inklusive der scharfen Kerne gemahlen werden. Eine Pfefferpflanze spielt da gar nicht mit. Und nicht nur die Pflanze ist unterschiedlich, auch die Inhaltsstoffe: Während in Pfeffer Piperin für Aroma sorgt, ist das in Chili enthaltene Capsaicin für die Schärfe verantwortlich.

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Cayennepfeffer in Holzschale mit Chilis
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Verwendung von Cayennepfeffer

Wofür wird Cayennepfeffer verwendet?

Chili con Carne ist das bekannteste Gericht, in dem Cayennepfeffer – das ja eigentlich aus Chilis besteht – Verwendung findet. Aber die Einsatzmöglichkeiten von Cayennepfeffer sind vielfältig. Er ist ein beliebtes Gewürz in der mexikanischen, indischen, thailändischen und vielen anderen Küchen weltweit.
Cayennepfeffer eignet sich hervorragend für die Würzung von Suppen, Eintöpfen, Soßen, Marinaden, zu Fisch und allen denkbaren Fleischsorten. Auch Naschkatzen wissen die Kombination mit Schärfe zu schätzen, beispielsweise in Schokolade oder mit Früchten wie Erdbeeren, Pfirsich und Banane.

Wie wird Cayennepfeffer verwendet?

Vorsicht: Durch die Schärfe sollte sparsam mit Cayennepfeffer umgegangen werden. Ein kleiner Hauch genügt oft, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Beim Kochen sollte Cayennepfeffer am Ende der Zubereitung hinzugefügt werden, da es sonst bitter schmecken kann.
Tipp: Wem zu viel Cayennepfeffer in den Topf rutscht, der kann die Schärfe durch Milchprodukte ausgleichen oder sogar neutralisieren. Sahne, Milch, Butter, Joghurt … das ist alles geeignet. Auch beim Essen, denn der instinktive Griff zu Wasser sorgt für den gegenteiligen Effekt. Veganer können mit Kokosmilch oder Avocadomus löschen.

Ersatz für Cayennepfeffer – welche Alternativen gibt es?

Die scharfen und fruchtigen Noten, die Cayennepfeffer ausmachen, lassen sich als Alternative gut mit einer anderen Form von Chilipulver beziehungsweise -flocken oder einer Mischung aus Pfeffer und Paprika ersetzen.
Cayennepfeffer in Fakten
  • Schärfegrad: Sehr scharf
  • Varianten: Geschrotet, gemahlen
  • Konsistenz: Trocken

Cayennepfeffer in den Varianten geschrotet und gemahlen

Gewürz Mayer Cayennepfeffer geschrotet

Wo finde ich Cayennepfeffer?

Cayennepfeffer ist heute in den meisten Lebensmittelgeschäften, zumindest bei REWE und Edeka, erhältlich. Online ist er ebenfalls zahlreich zu finden, diverse Shops haben Cayennepfeffer im Sortiment und liefern bequem bis zur Haustür:
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Schon gewusst?
Der Name führt in die Irre. Cayennepfeffer hat nichts mit der Pfefferpflanze zu tun und die Stadt Cayenne in Französisch-Guayana war zwar ein wichtiges Handelszentrum im 17. Jahrhundert, allerdings nicht als Exporthafen für Cayennepfeffer bekannt. Vielleicht kommt der Name aus der indigenen Tupi-Sprache „kyinha“, das bedeutet dort scharfer Pfeffer. Ganz geklärt wird das wohl nie.
Evelyn Marunde
Evelyn Marunde
feinkosten Ressort Gewürze
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