Rote und grüne Tabasco-Chilis von oben
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Tabasco-Chili

Namensgeber der weltberühmten Sauce

Was ist Tabasco-Chili?

Ist Tabasco nicht eine scharfe Sauce? Stimmt, aber Namensgeber ist die darin verarbeitete Chilisorte Tabasco. In flüssiger Form hat die Schote weltweiten Erfolg und der Name wird so häufig synonym mit der Sauce verwendet, dass viele gar nicht wissen, dass dahinter eigentlich ein Chili steckt.
Tabasco-Chili, Capsicum frutescens, erlangten Weltruhm durch die gleichnamige Sauce. Doch eigentlich bezeichnet „Tabasco“ diese buschig wachsende Chilipflanze mit den leuchtend roten Früchten, die aber auch unreif und noch gelb geerntet werden können. Mitte der 1880er wurde sie in enormen Mengen angebaut, um die berühmte Sauce herzustellen.

Woher kommt die Tabasco?

Ursprünglich stammt die Chilisorte Tabasco aus dem gleichnamigen Bundesstaat in Mexiko, später wurde sie für die Saucenherstellung in Louisiana, USA, in großem Stil angebaut.

Wie viel Scoville hat eine Tabasco?

Mit einer Schärfe von 30.000 bis 50.000 Scoville gilt der Tabasco-Chili als mäßig scharf.  Das gilt allerdings vor allem für die in den USA gezüchtete Variante. Die Urform aus Südamerika ist wesentlich schärfer und kann bis zu 100.000 Scoville erreichen.
Cajun Jambalaya in Pfanne von oben

Mit Tabasco kochen

Wofür verwendet man Tabasco?

Die Tabasco-Chilis zeichnen sich durch ein simples Chili-Aroma aus, keine süßen oder bitteren Noten. Darum verleiht das Pulver eine angenehme Schärfe, ohne andere gewünschte Aromen zu überdecken. Entsprechend vielseitig wird es eingesetzt: Für Tex-Mex-Gerichte, Eintöpfe, Geflügel- und Schweinefleischgerichte sowie in der unverzichtbaren Cajun-Küche aus Louisiana.
Wer mehr über die Cajun-Küche erfahren möchte, kann auf der Infoseite der Gewürzmischung stöbern.

Wie verwendet man Tabasco?

Die frische oder getrocknete Verwendung des Chilis ist leicht dosierbar und kann ganz nach Geschmack eingesetzt werden. Aber Vorsicht: Vorher sollte kontrolliert werden, mit welcher Variante von Tabasco man es zu tun hat, bei der südamerikanischen sollte wesentlich weniger zum Gericht gegeben werden.

Welche Produkte gibt es mit Tabasco?

Vor allem natürlich Tabasco-Sauce, in gefühlt unendlich vielen Varianten. Neben der klassischen gibt es Geschmacksvariationen mit Knoblauch, anderen Chili-Sorten wie Habanero oder Cayenne, sowie fruchtigen oder süßsauren Nuancen.

Ersatz für Tabasco – welche Alternativen gibt es?

Die schärferen, südamerikanischen Tabascos ähneln in Schärfe und Aroma dem Bird’s-Eye-Chili aus Afrika.
Tabasco in Fakten
  • Scoville: ø 60.000
  • Herkunft: Mexiko / Louisiana
  • Varianten: Samen, frische Früchte, getrocknet (ganz, geschrotet, gemahlen)

Wo finde ich Tabasco-Chili?

Tabasco-Sauce ist in jedem Supermarkt zu finden, von REWE und Edeka bis Discountern wie Lidl. Wer die pure Schote zum Würzen nutzen möchte, muss länger suchen. In getrockneter und geschroteter Form ist Tabasco-Chili in Europa eine Rarität, aber sie ist online zu finden und vielleicht auch in Gewürzhandlungen mit breitem Sortiment.
Schon gewusst?
Fast wäre es vorbei gewesen mit der geliebten Tabasco-Sauce. In den 1960er-Jahren gab es plötzlich eine Bedrohung der Pflanze: Große Bestände wurden vom Tabakmosaikvirus vernichtet. Es gelang aber etwa zehn Jahre später, resistente Sorten zu züchten. Die Rettung für eine der weltweit bekanntesten Saucen.
Evelyn Marunde
Evelyn Marunde
feinkosten Ressort Gewürze
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