Stadt Meißen in Sachsen
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Meißen

Wiege des sächsischen Weinbaus

Wein aus Meißen

Die sächsische Stadt Meißen, 25 Kilometer nordwestlich von Dresden, ist nicht nur für die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen weltberühmt. Sie ist auch Namensgeber des gleichnamigen Weinbaubereichs, zu dem insgesamt vier Großlagen und 19 Einzellagen gehören. Er zieht sich zwischen Meißen und Dresden entlang der Sächsischen Weinstraße.
Das Mikroklima wird beeinflusst vom Elbe-Strom, der temperaturausgleichende Wirkung auf die heißen Sommer und kalten Winter in der Region hat. Die Böden in den von roten Granitfelsen geprägten Hanglangen der Stadt bestehen aus durchlässigem, sich leicht erwärmendem Syenit-Granitverwitterungsgestein. Es verleiht den Weinen ihre besondere Mineralität. Angebaut werden in erster Linie weiße Rebsorten, beispielsweise weiße Burgunder, Müller-Thurgau und Riesling.
Meißen ist seit dem Jahr 968 Bischofssitz und hat für die kulturelle Entwicklung Sachsens herausragende Bedeutung – auch in Hinblick auf den Weinanbau: Laut einer Sage ließ Bischof Benno von Meißen im 11. Jahrhundert die ersten Reben in der Gemarkung anpflanzen – die angebliche Wiege des sächsischen Weinbaus. Auch in den kommenden Jahrhunderten bemühten sich Kirche und weltliche Obrigkeit um die Kultivierung des edlen Rebensafts: Im Laufe der Zeit entstanden vom Weinbau geprägte Landschaften sowie zahlreiche Schlösser, Winzerhäuser, Weinbergskirchen und Gutsschänken.
Meißen ist historisches Kleinod. Auf einem Rundgang durch die detailreich restaurierte Altstadt kann man neben der Albrechtsburg, dem „ersten Schloss Deutschlands“, den Meißner Dom und das Weiße Gold der weltberühmten Porzellanmanufaktur entdecken. Gemütliche Straßencafés, traditionelle Gasthäuser und Weinstuben und die für die Region typischen Besenwirtschaften bieten sich für eine entspannte Pause an.
Hier wird neben regionalen Spezialitäten oder einem Schwerter-Bier aus der ältesten Privatbrauerei Sachsens natürlich auch Meißner Wein serviert. Spezialität ist die ausschließlich in Sachsen kultivierte weiße Rebsorte Goldriesling. Ihr Ursprung liegt im französischen Colmar, wo sie im Jahr 1893 aus den Sorten Riesling und Früher Malingre gekreuzt wurde. Sie treibt erst im späten Frühjahr aus, kann aber zeitig geerntet werden. So können ihr eventuelle Spätfröste und ein nasser Herbst nichts anhaben. Die Weine besitzen eine leichte Muskatnote und sind säurebetont.
Kulinarisch kann man Meißen auf zahlreichen Veranstaltungen erleben, die rund ums Kalenderjahr stattfinden. Besonders beliebt sind neben dem Meißner Weinfest am letzten Septemberwochenende – dem größten in der Region – die Tage des offenen Weingutes, Ende August, an denen neben Wein viel Informatives zur Arbeit im Weinberg und im Keller geboten wird. Genussorientierte Wanderer kommen beim Landschafts- und Erlebnislauf Elbtal-Weinlauf im Oktober auf ihre Kosten. Und eine Etappe des Sächsischer Weinwanderweg führt durch die schönsten Meißner Rebzeilen hin zu bekannten Weingütern der Region.

Lagen & Winzer in Meißen

Die Böden der Meißner Lagen sind geprägt von Syenit-Granitverwitterungsgestein, was den Weinen ihre besondere Mineralität verleiht. Sie sind durchlässig und erwärmen sich leicht.
Weinlagen
Weingüter
Meißner Klausenberg
Sächsische Winzergenossenschaft Meißen
Meißner Kapitelberg
Schloss Proschwitz
Meißner Rosengründchen
Weingut Martin Schwarz
Meißner Klausenberg
Weingut Tim Strasser

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