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Callista Hopfen

Extra-milder Aroma-Hopfen aus dem Hüller Hopfenforschungszentrum

Geschichte

Der noch junge Callista Hopfen stammt aus dem Hopfenforschungszentrum Hüll und hat sich aufgrund seines milden, aber fruchtigen Aromas und seiner günstigen Wuchs- und Anbaueigenschaften recht schnell etabliert. In der ersten Jahreshälfte des Jahres 2014 wurde die Sorte Callista (Zuchtstamm 2010/08/33) erstmals versuchsweise großflächig angebaut. Die erste kommerzielle Ernte fand bereits 2 Jahre später statt. Nomen est Omen – denn der Name Callista kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Die Schöne“.
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Herstellung

Hervorragende Wüchsigkeit, gesunde, große, aber kompakte Doldenbildung, eine hohe Ertragsleistung sowie eine zuverlässige Resistenz gegenüber den häufigsten Pilzerkrankungen sind nur einige der herausragenden Eigenschaften im Anbau dieser Sorte.
Dieser ausschließlich aus deutschen Hopfensorten gezüchtete Hopfen überzeugt zudem aufgrund seines charakteristischen Aromas zudem im Brauversuch und der Verkostung der mit ihm hergestellten Biere. Bekannte Biersorten, die mit diesem Hopfen hergestellt werden, sind unter anderem das Ratsherrn Alster oder Hamburg Hell und das beliebte Bier Hoppebräu Wuidsau.

Aussehen, Geruch & Geschmack

Ob als Rohhopfendolden oder gepresste Hopfenpellets: Neben dem typischen, aber eher milden Hopfenaroma verströmt die Sorte Callista fruchtig-süße Aromen, die an Aprikose, Maracuja und Waldbeeren erinnern. Abgerundet wird dieses Aromaprofil durch eine zart-bittere Grapefruitnote.
Damit eignet sich dieser Hopfen hervorragend sowohl für unter- als auch obergärige Biere.
Das klassische Helle, Pils, aber auch Weizenbiere profitieren von diesem vielseitigen, würzig-fruchtigen Aroma, welches in diesen Bieren besonders gut zur Geltung kommt.

Biere mit Callista Hopfen

4 Fakten
  • Anbaugebiet: Deutschland
  • Abstammung: Zucht aus Hüller Forschungszentrum
  • Reife: mittelspät
  • Kommerzieller Anbau seit 2016
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Unser Fazit

Diese aus dem Hüller Forschungszentrum stammende Hopfensorte ist genau der richtige Hopfen für Biere ohne ausgeprägte Bitternote und heißt damit völlig zu Recht „Die Schöne“.
Kurz gesagt
US-amerikanischer Cascade Hopfen zeigt prägnante Beeren- und Zitrusaromen, während in neuseeländischen und australischen Sorten süßliche Pfirsich- und Ananasnoten hervortreten. Die deutsche Variante erinnert an grüne Früchte, in England schmecken die Biere eher holzig-würzig.
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feinkosten Redaktion